Weiterbildung zum Systemischen Couch für Kinder und Jugendliche
In der vergangenen Woche durften wir erneut Frau Sonja Eiden bei uns begrüßen. Gemeinsam haben wir unsere kollegiale Beratung reflektiert und neue Impulse für die praktische Umsetzung kennengelernt. Zum Einstieg arbeiteten wir mit vier Begriffskarten: „In Hülle und Fülle“, „Gerade genug“, „Mangel“ und „Notstand“. Die Karten boten eine einfache Möglichkeit, die eigene aktuelle Situation einzuordnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So entstand ein persönlicher und gleichzeitig wertschätzender Einstieg in die gemeinsame Beratung.
Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass wir die kollegiale Beratung in unserem Team bereits sicher und selbstständig durchführen. Dabei achten wir gegenseitig auf den Ablauf, beziehen unterschiedliche Methoden ein und unterstützen uns dabei, die vereinbarten Zeiten einzuhalten. Als zusätzliche Anregung haben wir mitgenommen, zu Beginn jeder Beratungsrunde gemeinsam zu klären, wer ein Anliegen mitbringt. So lässt sich die verfügbare Zeit besser planen und sicherstellen, dass alle Themen angemessen berücksichtigt werden. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels konnten wir außerdem erleben, wie die Wunderfrage den Blick auf eine herausfordernde Situation verändern kann. Durch den Perspektivwechsel wurden neue Möglichkeiten sichtbar und es entstand Raum für kreative Lösungsansätze. Eine Erfahrung, die noch einmal gezeigt hat, wie wertvoll kollegiale Beratung für unsere tägliche Arbeit ist.
Wir bedanken uns herzlich bei Sonja Eiden für die erneuten wertvollen Impulse und freuen uns darauf, die Anregungen weiterhin in unseren Beratungsalltag zu integrieren.

